Botox Behandlung

Leiden Sie unter Zornes-, Sorgenfalten (Querfalten der Stirn), oder Krähenfüßen (Fältchen beim Zusammenkneifen der Augen), dann ist eine Behandlung mit Botox – Botulinumtoxin – besonders erfolgreich.

Die Falten entstanden über Jahre durch hundertmal am Tag ausgeführte Gesichtsbewegungen. Durch das ständige Kontrahieren der Muskeln sind diese so verkrampft, dass sie von allein nicht mehr entspannen können. Das Medikament löst die Verspannungen und glättet die Haut.

Durch diesen Eingriff werden die mimischen Muskeln im Gesichts- und Halsbereich, Verursacher der Faltenbildung, gezielt ruhig gestellt. Im Abstand von wenigen Millimetern wird das flüssige Medikament Botulinumtoxin direkt in den jeweiligen Muskel injiziert. Es glättet die Falten und bewirkt eine langfristige Entspannung der Muskeln.

Die Anwendung ist für den Patienten unkompliziert. Mit Botulinumtoxin A wird der Rezeptor zwischen Nerv und Muskel blockiert und so die Steuerung des Muskels geschwächt. Das Medikament ist ein synthetisch gereinigtes Bakteriengift, das zu einer vorübergehenden Lähmung der Muskulatur führt. Es wird an mehreren Stellen eine exakt festgelegte Menge des Mittels mit einer dünnen Nadel in die Muskulatur gespritzt. Da die Dosierung sehr genau erfolgt und die Konzentrationen sehr niedrig gehalten werden, gibt es kaum Nebenwirkungen. Ängste, ein Maskengesicht zu bekommen, sind unbegründet. Die Muskeln lassen sich gezielt bewegen, bloß fehlt die bewusste Anspannung.

Da der Effekt nach einigen Monaten von selbst nachlässt, ist das Ergebnis der Behandlung nur temporär. Eine Nachbehandlung nach ca. vier bis sechs Monaten ist notwendig. Nach einigen Behandlungen verlängert sich zunehmend die Wirkungsdauer.