Nasenkorrektur (Rhinoplastik)

Vorzugsweise wird diese Operation in der kühlen Jahreszeit durchgeführt, denn die Sommerhitze verlängert die Dauer der Schwellungen, während Sommersport – vor allem Freiluftsportarten wie Fußball oder Tauchen- das Verletzungsrisiko an der noch empfindlichen Nase wesentlich erhöhen. Die „neue“ Nase sollte daher in den ersten Wochen auch vor der prallen Sommersonne geschützt werden.

Eine Nasenplastik erfordert im Regelfall einen Spitalsaufenthalt von 1-2 Tagen und wird zur Schonung und unter Berücksichtigung der psychisch und physisch belastenden Gesamtsituation für den PatientInnen in Allgemeinnarkose durchgeführt.

Bei der offenen Nasenplastik bearbeitet der Chirurg über einen leichten Schnitt an der Nasenscheidewand die innere Struktur der Nase. Der Schnitt ist meist so fein, dass er nach einer angemessenen Heilungszeit kaum mehr zu erkennen ist. Eine offene Nasenplastik erlaubt dem Chirurg damit ein einfacheres Vorgehen. Bei der klassisch geschlossenen Nasenplastik gelangt der Chirurg hingegen von innen her über kleine Schnitte im Naseninneren an die Nasenknorpel.

Bei einer Nasenplastik werden die Knochen- und Knorpelstrukturen der Nase bedarfsweise frakturiert und bearbeitet. Das nachoperative Nasenstützpflaster bzw. der Nasengips bieten den notwendigen Schutz und Halt für eine rasche und problemlose Heilung der verletzten Strukturen. Diese Stütze der neuen Nase wird nach etwa 2-3 Wochen wieder abgenommen.

Die Nasenkorrektur (technisch: Rhinoplastik) zählt zu den schmerzarmen ästhetischen Operationen. Als unangenehm werden die nach der Operation eingeführten Nasentampons empfunden. Sie dienen zur Minimierung der Blutungen und Verhindern die Bildung von Blutergüssen. Sie werden nach 2-3 Tagen wieder entfernt.

Die Fäden werden bereits nach etwa 7 Tagen entfernt. Die Schwellungen und blauen Flecken im Bereich der Nase und den Augen vergehen üblicherweise nach ein bis zwei Wochen. Nachdem das Nasenpflaster abgenommen wird, verfügt man bereits über ein „normales“ Aussehen.