Ohrenkorrektur (Otoclisis)

Der Wunsch nach gleichmäßig anliegenden Ohren ist vielen PatientInnen gemeinsam und daher wird der Eingriff in großer Zahl durchgeführt. Der Eingriff wird in Dämmerschlaf oder Vollnarkose mit zusätzlicher örtlicher Betäubung durchgeführt und kann üblicherweise ambulant vorgenommen werden.

Mit Hilfe einer Korrektur können abstehende Ohren, bei denen der Knorpel der Ohrmuschel zu wenig gewölbt und gefaltet ist, so korrigiert und geformt werden, dass die Ohren anliegen. Durch einen Hautschnitt, der unauffällig an der Rückseite der Ohrmuschel liegt, werden überschüssige Knorpelteile entfernt und die Ohrmuschelknorpel in die gewünschte Wölbung und Form gebracht.

Postoperativ ist für 4 Tage ein Verband zu tragen, dann erfolgt ein Wechsel. Ab diesem Termin muss ein elastisches Stirnband mit Klettverschluss für mindestens 2 Wochen Tag und Nacht getragen werden. Für eine weitere Woche soll das Stirnband noch nachts belassen werden.
Die Nahtentfernung erfolgt nach etwa 10 Tagen.

Selbstverständlich besteht bereits für Kinder die Möglichkeit dieser Korrektur, wobei wir eine enge Zusammenarbeit mit den Eltern schätzen.