Permanent Make-Up

Immer mehr Frauen – und inzwischen auch Männer – nehmen für die Schönheit die Behandlung durch Permanent Make-Up in Anspruch: Pigmente in den oberen Hautschichten sorgen für mehr Schwung Ihrer Lippen, Lider und Brauen. Der erste Schritt zum neuen Aussehen ist ein ausführliches Beratungsgespräch.

Insgesamt gilt beim Permanent Make-Up die Devise: Zarter Look ist zeitlos schön und je natürlicher, desto besser. Denn wenn die Behandlung wirklich gelungen ist, wirken schmale Lippen voller, Brauen dichter, Augen strahlender – aber keiner käme auf die Idee, dass künstliche Pigmente dahinter stecken.

Wie beim herkömmlichen Make-Up wird die gewünschte Form und Farbe zunächst mit einem Farbstift auf die Oberhaut (Epidermis) vorgezeichnet. Das lässt sich deshalb sehr leicht wieder entfernen. Tätowiergeräte dringen bis in die oberen und mittleren Schichten der Lederhaut (Corium – Eindringtiefe 1 bis 3 mm) ein. In dieser tieferen Hautschicht verbleiben die Farbpigmente ein Leben lang. Permanent Make-Up liegt dazwischen. Die Farbpigmente werden in die Oberhaut (Eindringtiefe 0,6 bis 1,2 mm) eingebracht. Genauer gesagt in die Keimschicht der Oberhaut, eine Grenze zwischen Oberhaut und Lederhaut.

Die Zellen der Oberhaut unterliegen einer ständigen Erneuerung. Dabei entstehen in der Keimschicht neue Basalzellen, die sich über einem Zeitraum von 28 Tagen zu Hornzellen umwandeln. Im Rahmen dieser Zellumwandlung wandern Zellen in die oberste Schicht der Oberhaut und schilfern ab. Erkennbar ist die starke Zellerneuerung der Oberhaut immer dann wenn sie verletzt wurde. Jeder hat schon einmal beobachtet, dass oberflächliche Schnittverletzungen innerhalb kurzer Zeit durch neu gebildete Zellen folgenlos abheilen.

Obwohl permanent eigentlich unaufhörlich bedeutet, verblasst Permanent Make-Up durch diese Zellerneuerung nach etwa drei bis fünf Jahren. Das eigentliche Verfahren ähnelt somit dem Tätowieren. Jedoch mit dem Unterschied, dass die Farbe hier weniger tief eingebracht wird und die Nadeln in der Regel dünner sind.

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