Ernährungsberatung

Die richtige Aufbereitung der Nahrung im Mund durch sorgfältiges Zerkleinern ist Voraussetzung für ein gesundes Magen-Darm-System und für eine effektive Verwertung der Nährstoffe. Folgen der Essgewohnheit, Bissen nicht ausreichend zu zermahlen, sind Sodbrennen, ausgeprägte Blähungen und eine Neigung zu Verstopfung. Neben der Aufnahme von fester Nahrung sollte auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr geachtet werden.

Die Flüssigkeitszufuhr sollte weitestgehend aus reinem Wasser bestehen. Während des Essens sollten jedoch nur geringe Mengen getrunken werden, um die Verdauungssäfte nicht zu verdünnen.

Der Verzicht auf das Abendessen nach 17 Uhr bedeutet, dass nachts der Körper verstärkt Wachstumshormon bildet, wodurch die Fettverbrennung verstärkt wird. Ebenfalls wird nachts mehr Melatonin gebildet. Dies fördert den gesunden Schlaf, stärkt das Immunsystem und reduziert die freien Radikale, welche die Zellalterung beschleunigen.

Zu den stärksten Waffen, die gegen vorzeitige Alterungsprozesse eingesetzt werden können, zählen die Nährstoffe in unseren Lebensmitteln. Eiweiße, Kohlenhydrate und Fette dienen nicht nur als wichtige Energielieferanten, sondern stellen gleichzeitig auch die Grundsubstanzen und Stimulanzien für zahlreiche Hormone dar.

Je nach Kombination der Grundnahrungsmittel, lösen die darin enthaltenen Mikro-Substanzen bestimmte Hormonreaktionen aus, die maßgeblich über die Funktion und Leistungsfähigkeit unseres Organismus bestimmen.

Ein wichtiges Merkmal guter Diäten: Es gibt keine generell verbotenen Lebensmittel.

Da in unserer heutigen Zeit die wenigsten Menschen körperliche Schwerarbeiter sind, die kalorien- und fettreiche Nahrung für ihre Tätigkeit benötigen, so gilt es folgende Hinweise bei der Ernährung zu beachten:

  • der Fettanteil in der Nahrungszufuhr soll ausreichend sein, aber das Maß von 30% der Gesamtnahrung nicht übersteigen
  • die Nahrung soll so zusammen gestellt werden, dass sie aus etwa 30% Fettanteil, 40% Kohlenhydratanteil, und 30% Proteinanteil besteht
  • Reichliche Zufuhr von Gemüse, Obst und Hülsenfrüchte – die enthaltenen Faserstoffe quellen im Darm auf und entfernen giftige Substanzen
  • bei der Auswahl von Fetten sollen jene mit einem hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren ausgewählt werden
  • Fast-Food und Fertiggerichte sollen vermieden werden
  • tiefgekühlte Nahrung enthält um 25% weniger Vitamine als frische Nahrung
  • die tägliche Flüssigkeitszufuhr soll mindestens 2 Liter frisches Leitungs- oder Mineralwasser betragen

Im Zusammenhang mit Ernährungsstrategien wird immer zu Recht das Cholesterin erwähnt. Für den Körper ist Cholesterin lebensnotwendig. In zu hoher Konzentration im Blut spielt es aber eine wichtige Rolle bei der Entwicklung der Arteriosklerose und damit der Herz-Kreislauferkrankungen.

Um einen erhöhten Cholesterinspiegel zu senken, sollte die Cholesterinzufuhr nicht über 300 mg/Tag liegen, Übergewicht muss durch eine Reduktionskost verringert werden und die Fettzufuhr sollte unter 30% liegen. Durch Austausch gesättigter Fettsäuren mit ungesättigten Fettsäuren kann ebenfalls eine Reduzierung des Cholesterinspiegels erreicht werden, wobei einfach ungesättigte Fettsäuren, wie sie z.B. in Olivenöl enthalten sind, genauso effektiv sind. Günstig wirkt auch eine hohe Zufuhr an Ballaststoffen, wobei Ballaststoffe aus Hülsenfrüchten und Hafer die beste Wirkung gezeigt haben. Als Nebenwirkung muss bei diesen Ballaststoffen mit Blähungen gerechnet werden.

Gerne beraten wir Sie auf Wunsch.