Chirurgische Laserbehandlung

Durch die Entwicklung der CO²-Lasertechnologie wurde der Einsatz auch in der allgemeinen, aber auch der ästhetischen Chirurgie wesentlich vereinfacht. Beim Auftreffen der Strahlung dieses Lasers auf die gewünschte Geweberegion wird die Laserenergie hauptsächlich von Wasser absorbiert, welches sich in den Zellen der obersten Hautschicht befindet.

Die Bedeutung des CO²-Lasers liegt vorzugsweise im dermatologischen und chirurgischen Bereich. Er emittiert (strahlt aus) unsichtbare Strahlung im Infrarotbereich mit einer Wellenlänge von 10.600 nm (Nanometer), deren Energie fast zu 100% von Wasser absorbiert (aufgenommen) wird.

Der hohe Wassergehalt der Haut und der anderen Gewebe bedingt durch die unmittelbare Absorption den Effekt der Vaporisation (Verdampfung). Je nach Strahldurchmesser kann somit der CO²-Laser zum berührungsfreien Schneiden als Lichtskalpell oder zum schichtweisen exakten Vaporisieren, also Wegdampfen von Gewebe verwendet werden.