Gutartige Hautveränderungen

Eine weitere Einsatzmöglichkeit des chirurgischen Lasers ist es, gutartige Hautveränderungen wie z.B. so genannte Leberflecken, vorspringende Hautanteile, die meist im Gesicht aber auch am Körper liegen wie weiche Fibrome (Bindegewebsgeschwulste), epidermale Nävi oder Warzen zu beseitigen. Genügt es, die Hautveränderung vollständig darüber abzutragen, wird eine narbenfreie Heilung erfolgen.

Voraussetzung dafür ist allerdings, dass die jeweilige Hautveränderung selbst noch nicht in tiefe Schichten der Haut eingetreten ist. Denn sobald die Regenerationsschicht der Haut durchschritten werden muss, um Gewebe zu entfernen, wird sich immer eine Heilung mit einer Narbe einstellen, was jedoch von den PatientInnen toleriert wird.

Allem voran ist jedoch eine gründliche Anamnese, Inspektion und dermatoskopische Beurteilung zur Diagnosefindung durch den Arzt im Rahmen einer Ordination zu stellen. Dies ermöglicht erst die Entscheidung, ob dem Wunsch der Patienten nach der Behandlung mit dem CO2-Laser entsprochen werden kann.

In jedem Fall steht eine genaue Patientenaufklärung und Diagnostik am Beginn des Weges zur Therapie.