Laser in der Kosmetik

Die Hautalterung ist im Laufe eines Menschenlebens nicht nur unausweichlich, sondern geschieht auch auf unterschiedliche Art. Die entscheidende Rolle spielen dabei innere Faktoren wie etwa ein erniedrigter Feuchtigkeitsgehalt, genetische Faktoren und äußere Umweltfaktoren, wie zum Beispiel die Sonneneinstrahlung. Somit können Falten als Spuren des bisherigen Lebens, der Lebensführung und der Lebensgewohnheit bezeichnet werden. Der Wunsch nach einem jüngeren Aussehen ist daher nur allzu gut verständlich, wenn eine längere Lebenserwartung und ein höherer Aktivitätsgrad reifer Menschen nicht selten im Gegensatz zu deren äußerem Erscheinungsbild steht. Viele Menschen fühlen sich auch durch eine positive Lebenseinstellung jünger als sie mitunter durch das Umfeld wahrgenommen werden.

Die Lasertherapie stellt dabei eine Möglichkeit dar, das Erscheinungsbild der gealterten Haut aufzufrischen und Falten zu mindern.

Man kann sich nun mehrere günstige Eigenschaften der Laserstrahlung zunutze machen, indem z.B. nur die obersten Hautschichten entfernt werden. Wird bis zur geplanten Hautschicht abgetragen, werden lediglich trockene, ältere Hautschichten entfernt und es verbleibt frisches, junges Gewebe. Ähnlich wie mit einem Radiergummi werden somit schonend und äußerst schmerzarm die obersten Hautschichten abgetragen.

Dies geschieht entweder in lokaler Betäubung oder, bei größeren Arealen, in Vollnarkose auf schichtweise Art. Im Zuge der danach einsetzenden Wundheilung wird die Neubildung der Haut angeregt. Außerdem kommt es zu einer Neustrukturierung des kollagenen Bindegewebes (Shrinkingeffekt) durch einen weiterer Vorzug des Lasers in seiner Wirkung auf die Bindegewebsfasern der Haut. In Folge dessen kommt es zu einer Straffung und Glättung der Haut. Diese Methode der Faltenglättung und Hautverjüngung ist auch unter der Bezeichnung Skin-Resurfacing oder Laser-Peel bekannt.