Softlaserbehandlung

Die biologischen Grundlagen der Softlasertherapie und die mit ihr erzielbaren Ergebnisse bei der Regulationstherapie eröffnen eine ganzheitsmedizinische Dimension der Regulationstherapie. Die Regulationsmedizin stützt sich unter anderem auf die wissenschaftlichen Grundlagen der Regulation des Grundsystems nach Pischinger.

Die Möglichkeiten des Lasers (Light Amplifikation by Stimulated Emission of Radiation) wurden von A. Einstein bereits 1916 postuliert, aber erst 1954 wurde von Gordon, Zeiger und Towes der Maser (Microwave …) und 1960 von Th. H. Maiman der Laser realisiert.

Das Prinzip ist, dass Lasermaterial durch externe Energie angeregt wird und die freigesetzten Lichtquanten (Lichtenergieteilchen) von den verspiegelten Enden der Laserröhre reflektiert werden. Die Photonen (Lichtteilchen) werden nun so lange hin und her reflektiert, bis ihre Energie ausreicht, die weniger stark verspiegelte Vorderseite zu passieren. Der so gewonnene Lichtstrahl ist monochromatisch und die Schwingungen sind kohärent. Das heißt, dass alle Schwingungen zur gleichen Zeit in gleicher Phase laufen. Es handelt sich demnach um eine der reinsten Energieformen.

In der behandelnden Form der Lasertherapie werden nur so genannte Softlaser verwendet, die mit wenig Lichtenergie arbeiten. Sie sind nicht zu vergleichen mit jenen Lasergeräten, die zu operativen Zwecken in der Chirurgie oder Augenheilkunde eingesetzt werden. Softlaser haben einen auf das Regulationssystem des Organismus wirkenden, stimulierenden Effekt und wirken nicht verletzend.

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Grundsätzlich kommen in der Regulationsmedizin mit Softlaser zwei Wellenlängen zur Anwendung:

  • der HeNe (Helium Neon) Laser im sichtbaren Rot mit 632,8 nm (Nanometer)
  • der IR (Infrarot) Laser im unsichtbaren Infrarotbereich mit 904 nm

Durch Studien konnte wissenschaftlich nachgewiesen werden, dass die Kommunikation der Zellen, aus denen jedes Lebewesen besteht, untereinander über das Aussenden und Empfangen von ganz schwachem kohärentem Licht – also Laserlicht – erfolgt (so genannte Zellstrahlung). Wir wissen, dass in einer Sekunde in einer Zelle bis zu 100 000 Reaktionen ablaufen und Millionen von Zellen ausgetauscht werden (F.A.Popp). Die Steuerung geschieht dabei durch Laserlicht, das der Körper selbst erzeugt. Der Physiker Kroy hat bereits vor Jahren vermutet, dass die Koppelung von innerer und äußerer Strahlung Krankheitsprozesse positiv beeinflussen kann. Es kommt allerdings immer auf die Stärke, Wellenlänge und Einwirkungszeit des Laserlichts an.

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